Notiz: Streichung des Beitrags „Gehts noch platter? Zum politischen Kern der Kampagne gegen FIFA-Chef Blatter“

Ich habe den Beitrag wieder gelöscht, weil mir ein Fehler unterlaufen ist: ich habe die Daten für die beiden Fußball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022 verwechselt. 2018 soll die WM in Russland und 2022 in Katar stattfinden, ich hatte das aber umgekehrt notiert.

Zwar bin ich nach wie vor sicher, dass die Kampagne gegen Blatter mit dem Ziel inszeniert wurde, die WM in Russland platzen zu lassen oder stark zu reduzieren, doch müsste ich andere Gesichtspunkte berücksichtigen um meine These plausibel zu machen, und das ist mirs jetzt nicht wert. Es gibt Wichtigeres.

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„Atomkraft – ja bitte!“ – Was geht vor im Ökostaat Deutschland?

 

Jetzt heißt es in der „FAZ“ plötzlich direkt und deutlich „Atomkraft – ja bitte“.

Was ist passiert?

Es ist noch nicht so lange her, dass die Leitung dieses Blattes in der Person des – mittlerweile verstorbenen – Herausgebers Frank Schirrmacher ihren Redakteuren jedes Eintreten für die Kernenergie quasi per Fatwa untersagt hat. Im Zuge der Merkelschen Entscheidung vom Frühjahr 2011, den Ausstieg aus der Kernenergie hoppla-hopp zu beschleunigen unter Absingung des Mantras „ Fukushima“, erklärte Schirrmacher jeden, der angesichts der angeblich unlösbaren Probleme mit den radioaktiven Reststoffen (dem angeblichen „Atommüll“) noch ein Wörtchen für die Kernenergie sagen würde, zum Unverantwortlichen, zum potentiellen Schädiger der Menschheit. Von da an war Ruhe im Karton. Die „FAZ“ hatte mit diesem Akt all denjenigen Redakteuren, die zuvor noch Zweifel an der Merkelschen Linie geäußert hatten, den Mund verboten, keiner muckste sich mehr, die Spalten des Blattes laufen bis heute über von „Fukushima“- Horrorgeschichten und der Propaganda der sog. Erneuerbaren Energien (in den übrigen Verlags- und Medienhäusern der Republik war dies und ist dies ja ohnehin der unbezweifelte Standard).

Die relativ wenigen Redakteure der „FAZ“, die bis dahin noch ein wenig gegen den Strom geschwommen waren, haben vier Jahre lang ihre Meinung in diesem Blatt nicht vertreten dürfen.

Nun der neue Paukenschlag: in der „Sonntagszeitung“ der „FAZ“ erscheint am 16.05.2015 auf S. 2 ein ganzseitiger Artikel von Winand von Petersdorff, der mit einer Reihe lang unterdrückter – längst bekannter – guter Gründe für den weltweiten Ausbau der Kernenergie eintritt, für Deutschland eine Erneuerung seiner einst führenden Rolle in dieser Technik fordert und den ideologischen Müll der Kernenergie-Gegner und der Befürworter der sog. sog. Erneuerbaren Energien sich recht gut vorknöpft. (Der Artikel ist seit heute, 20.05.15, auch online auf faz-net)

Dass der Wind in den höheren Etagen der bundesrepublikanischen Meinungsführer (und dementsprechend natürlich auch in Kreisen der Politik) sich langsam in diese Richtung drehen könnte, war an einzelnen Beiträgen der letzten Zeit bereits ablesbar, aber der Artikel vom 16.5. ist eine Breitseite von unerwarteter Deutlichkeit und Folgerichtigkeit.

Was ist passiert?

Welche Entwicklungen in der inneren und der internationalen Politik haben zu dieser erneuten Wende, oder sagen wir es vorsichtiger: zu einem solchen Versuch einer Wende geführt? Alle Argumente des Artikels – sowohl die Argumente pro Kernenergie als auch die Kritik der sog. Erneuerbare Energien – waren längst bekannt. Wenn v. Petersdorff hier an Merkel und Gabriel appelliert – sie seien doch eigentlich vernünftige Leute und könnten sich ernsthaft den von ihm referierten Argumenten nicht noch länger verschließen – dann ist das allerdings eine politische Verschleierung zugunsten des politischen Establishments. Wenn Merkel und Gabriel als herausragende Vertreter dieses Establishments gelten können, dann müssten sie gefragt werden, aus welchen Gründen sie eigentlich derart exponiert, verantwortlich und systematisch Jahr um Jahr die Linie der Anti-Kernenergie-Politik und der sog. Erneuerbaren Energien wider besseres Wissen propagiert und durchgezogen haben. Der Schaden für Deutschlands Ökonomie, Wissenschaft, Wohlstand und für seine Reputation in der Welt ist längst unermesslich, und dafür müssen sich solche Persönlichkeiten in allem Ernst verantworten.

Wie hatte es überhaupt dazu kommen können, dass in der „Energiepolitischen Erklärung“ der führenden Repräsentanten des deutschen Kapitalismus einschl. der Chefs von RWE und E.on von Ende 2010 bereits der Ausstieg aus der Kernenergie und die sog. Umstellung auf die „Erneuerbaren“ als unumstößlich konstatiert worden war, wenn auch noch nicht so rasch wie es Merkel dann ein halbes Jahr später verordnen sollte?

Also noch einmal: was ist im Gang, was sind die wirklichen Beweggründe für die Anti-Kernenergie-Politik gewesen, was sind die wirklichen Beweggründe dafür, dass nunmehr anscheinend an einer neuen Wende gearbeitet wird, und was gedenkt man zu tun, um die Verantwortlichkeiten einigermaßen ehrlich herauszuarbeiten?

Was ist zu tun, um aus dem gesamten politischen System des Ruins Deutschlands – und da gibt es noch eine Menge anderer, vielleicht noch gewichtigerer Themen: z.B. die Bevölkerungspolitik – herauszukommen?

 

 

Technischer Hinweis zur Kommentarfunktion auf diesem Blog:

Bitte richten Sie Kommentare, Hinweise, Kritiken und alles Relevante an meine e-mail-Adresse wagrobe@aol.com. Die direkte Kommentarfunktion auf diesem Blog mußte ich, vor längerer Zeit bereits, leider abschalten, weil sie zur Abladung von  Massen von Webmüll mißbraucht wurde, der mit den Beiträgen absolut nichts zu tun hatte.

Ich verspreche jede sachlich irgendwie relevante Zuschrift dann im Anhang zu dem betr. Beitrag zu veröffentlichen, auch wenn sie mit meinen Ansichten garnicht übereinstimmen kann.

 

 

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Interessanter Beitrag zur Frage der wachsenden Kriminalität und abnehmenden Polizeiarbeit

Der Artikel der – sonst fast immer kreuzbraven und langweiligen – Ruhrnachrichten braucht kaum kommentiert zu werden, er spricht ziemlich deutlich über die einreißenden Zustände. Der im Anhang dokumentierte Offene Brief des Vizevorsitzenden der Dortmunder Industrie- und Handelskammer, Punge, an den Polizeipräsidenten ist erst recht lesenswert.

Der Ökostaat zieht sich immer weiter aus seinen elementaren Pflichten wie dem Schutz der Bürger vor Kriminalität (außer vielleicht derer ab 100 Mio. Vermögen) zurück. Kein Wunder, wenn Gedanken über Steuereinbehaltung und Bürgerwehren aufkommen.

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Reportagen aus der Nachhaltigkeits- Gesellschaft (Nr. 13): wie die Ethanol-Ökonomie Brasiliens Menschen und Böden zerstört

Eine Multimedia-Reportage der „FAZ“.

Es hat wahrscheinlich in der Geschichte noch keine ökonomische Politik gegeben, die derart radikal die natürlichen Lebensgrundlagen und die menschliche Gesellschaft ruiniert wie diejenige, die uns unter den Schlagworten „Schutz der Natur“, „Ökologische Vernunft“, „Klimaschutz“, „verantwortlicher Umgang mit den Ressourcen“ etc. verkauft wird. Super E 10, ein typisches Ökoprojekt nach den Maßstäben der westlichen Regierungen, so auch der deutschen, in dem auch das deutsche Finanzkapital und Konzerne ihr Finger haben, ist einer der internationalen Antreiber der  Zucker-Ethanol-Ökonomie in Brasilien und anderswo, z.B. in Afrika. Und, ganz vereinfacht und kurz gesagt: die brutalsten kapitalistischen Interessen  sind letztlich der Antreiber hinter dem gesamten historischen Aufstieg der „grünen“ Parteien und der Vergrünung der übrigen, hinter der allgegenwärtigen „grünen“ Propaganda in Medien und Kultur. Die Kernenergie ist geächtet, und was bekommen wir stattdessen für einen abscheulichen Mist in der Realität? Welche neuen kriminellen kapitalistischen Milliardenprofitquellen eröffnen wir auf solchen ökologischen Schienen?

 

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