Eine Meinung zur außenpolitischen Orientierung Ägyptens

In einem Artikel der “Asia Times Online” schreibt Kaveh L. Afrasiabi, ein häufiger Autor dieser Internet-Zeitung, zur Frage, wie sich die außenpolitische Orientierung Ägyptens nach dem von der Militärführung betriebenen Sturz des Präsidenten Mursi wohl ändern werde, unter anderem:

„Henceforth, a post-Morsi Egypt will likely embed itself more firmly in the Saudi-led conservative camp, take a more assertive role vis-a-vis the crisis in Syria, provide greater assurance to Israel and put to rest the US and Israeli concerns about any regional realignment, in other words, a ‚thermidorian‘ restoration of status quo foreign policy approach favored by the unreconstructed Egyptian armed forces.”

“Von nun an wird ein Ägypten nach Mursi sich wahrscheinlich fester im konservativen, von den Saudis geführten Lager verankern, wird eine festere Haltung zur Krise in Syrien einnehmen, Israel mehr Sicherheit geben und die Sorgen bei den USA und Israel bezüglich einer regionalen Neuordnung besänftigen, mit anderen Worten: eine ‚thermidorianische‘ Wiederherstellung der Prioritäten der Außenpolitik, wie sie vom unreformierten ägyptischen Militär befürwortet wird.“ (meine Übs., wgr.)

 

http://www.atimes.com/atimes/Middle_East/MID-05-030713.html

 

 

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Ich verspreche jede sachlich irgendwie relevante Zuschrift dann im Anhang zu dem betr. Beitrag zu veröffentlichen, auch wenn sie mit meinen Ansichten garnicht übereinstimmen kann.

 

 

 

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Zur wachsenden Rivalität zwischen China und den USA in Afrika

 

http://www.atimes.com/atimes/World/WOR-03-280613.html

 

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Zur sog. Euro-Rettung

In einem Interview der “Wirtschaftswoche” spricht der Ökonomie-Professor Walter Krämer über einige bedenkliche Aspekte der Euro-Rettungspolitik:

http://www.wiwo.de/politik/europa/walter-kraemer-irgendwann-kommt-in-europa-der-grosse-knall/8364538.html

 

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China und die eurasische Integration – Ansichten von Pepe Escobar

Geostrategische Verschiebungen von historischem Ausmaß sieht der Journalist Pepe Escobar am Werk.

http://www.atimes.com/atimes/Central_Asia/CEN-01-310513.html

„Eine große Flucht aus den atlantisch-dominierten Routen des Handels, der Produktion und der Finanzen geht bereits seit geraumer Zeit vor sich“ – eine neue eurasische Integration durch die Entstehung von Pipelines und anderen Transporteinrichtungen  zwischen China einerseits, den zentralasiatischen Ländern wie Afghanistan, Iran und Turkmenistan und westlicheren Stationen wie Türkei, Syrien andererseits sei im Gang. Indien und Afrika fänden sich gleichfalls als wichtige Elemente in diesen neuen, von Chinas Interessen dominierten Netzwerken bzw. Plänen.

Escobar befaßt sich natürlich auch mit den seit langem von den USA unternommenen Versuchen, Gegenstrategien zu entwickeln.

Interessant sind u.a. auch die Aspekte der Konfliktherde Iran, Syrien und Türkei, die Escobar innerhalb seiner Skizze der globalen Verschiebungen der wirtschaftlichen Kraftzentren erwähnt.

Eine interessante Seite der Escobarschen Sicht ist das völlige Außeracht-lassen der Interessen der europäischen Länder bzw. der EU – obwohl er doch von „eurasischer Integration“ spricht. Als wirtschaftliche oder politische Akteure, als ein Machtzentrum bzw. ein potentielles Machtzentrum zählen sie anscheinend nicht für ihn. Ob das mehr eine persönliche analytische Schwäche Escobars ist, oder mehr eine Widerspiegelung tatsächlicher Schwächen Europas – es dürfte sich lohnen, dieser Frage Aufmerksamkeit zu widmen.

Eine deutsche Übersetzung findet sich auf dem Blog von Lars Schall unter:

http://www.larsschall.com/2013/06/05/das-wandernde-auge-pipelineistan-die-neuen-seidenstrasen-und-erdogans-riskanter-pfad/

 

 

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