Szenen aus der Nachhaltigkeitsgesellschaft, Nr. 12: Prokon macht die Pleite

Und wieder ein schadenfroh-amüsant zu lesender Beitrag zum Bild der deutschen „Nachhaltigkeitsgesellschaft”:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/konjunktur/niedergang-einer-branche-prokon-und-die-gruene-truemmerlandschaft-12766583.html

Zunehmend deutlich sprechen hierzu auch viele der Leserzuschriften.

Zutreffend wird in dem Artikel den Verlierern der „Energiewende“, den Stromverbrauchern und auch Anlegern, eine Liste der Gewinner gegenübergestellt: Betrügerfirmen wie Solarworld und Prokon, zahlreiche Handwerksbetriebe (die ohne den Subventionsregen überflüssig wären), der Staat, Haus- und Grundbesitzer. Man sollte allerdings die Finanzbranche ausdrücklich nennen, den eigentlichen ökonomischen Zentralmotor und Hauptprofiteur der ganzen leeren Versprechungen, Vermögensverschiebungen und Pleiten.

Zu den politischen Antrieben des Projekts, das sich Energiewende nennt, habe ich meine Ansichten in mehreren früheren Beiträgen versucht darzulegen. v..a. in „Der Ruin Deutschlands – System und Ziel“. https://www.waltergrobe.de/2011/07/.

Auch bspw. in:

https://www.waltergrobe.de/2011/04/01/der-drohende-neue-krisenabsturz-und-die-okoforcierung-deutschlands/

 

 

 

 

 

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Bitte richten Sie Kommentare, Hinweise, Kritiken und alles Relevante an meine e-mail-Adresse wagrobe@aol.com. Die direkte Kommentarfunktion auf diesem Blog mußte ich, vor längerer Zeit bereits, leider abschalten, weil sie zur Abladung von  Massen von Webmüll mißbraucht wurde, der mit den Beiträgen absolut nichts zu tun hatte.

Ich verspreche jede sachlich irgendwie relevante Zuschrift dann im Anhang zu dem betr. Beitrag zu veröffentlichen, auch wenn sie mit meinen Ansichten garnicht übereinstimmen kann.

 

 

 

 

 

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Die Deutsche Bank – ein Beispiel für organisierte Kriminalität auf höchster internationaler Ebene

 

Was bedeutet es für die Gesellschaft, wenn solche Kräfte die ökonomische Führung innehaben und mit der Politik verschmelzen?

Eine Meldung über neuere Ermittlungen:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/verdacht-auf-marktmanipulationen-finanzaufsicht-nimmt-bis-zu-150-mitarbeiter-der-deutschen-bank-ins-visier-12753678.html

Lesenswert auch die Zuschriften. Hier ist u.a. Sarkastisches zu den öffentlichen Bekundungen über Bemühungen zur künftigen Bankenkontrolle und –regulierung zu lesen.

Ich habe auf diesem Blog mehrfach die Ansicht vertreten, daß ein Institut wie die Deutsche Bank der OK zuzurechnen, zu verbieten und abzuwickeln ist. Zumindest das Personal der Führungsebenen gehört vor die Strafgerichte. Wenn ein Staat wie die Bundesrepublik Deutschland dazu auch nicht entfernt in der Lage ist – möchte das jemand ernsthaft bezweifeln? – dann führt der Weg unaufhaltsam nach unten. Die verbrecherische, diebische und räuberische Charakterprägung, die von solchen obersten Ebenen des finanzkapitalistisch-regierungsbürokratischen Komplexes ausgeht, der uns regiert, muß das gesellschaftliche Geschehen, muß die Gesinnung eines zunehmend großen Anteils der Bevölkerung maßgeblich beeinflussen. Mit Erscheinungen des kaltschnäuzigen Egoismus, des gehässigen Herumhackens auf Mitmenschen, der Verneinung gesellschaftlichen Fortschritts, der verblödeten Anbetung finanzieller Potenz, der Reduzierung des Bewußtseins auf Kontobewegungen, mit Asozialität und Zukunftsverneinung (vorzugsweise unter Sprüchen von „Nachhaltigkeit“) muß man sich ja mittlerweile täglich und überall herumärgern. Sie können nur in ihrem Zusammenhang mit der Praxis der verrotteten Führungsebenen verstanden und wirksam bekämpft werden.

 

 

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Die „FAZ“ – Frankfurter Allgemeine Zeitung – stramm auf Linie

Die Große Koalition in Berlin wird durch die Koalition CDU-Grüne in Hessen ergänzt. Letztere hat zur Folge, wie in einem Artikel des „Handelsblatt“ v. 8.1.2014 festgestellt wurde, daß die grüne Partei, obwohl bei den Bundestagswahlen denkbar schwach mit Wählerstimmen ausgestattet, nunmehr über den Bundesrat die Gesetzgebung maßgeblich mit beeinflussen kann. http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/bundesrat-vs-bundesregierung-die-neue-macht-der-gruenen/9305452.html

Daß die hessische CDU die Grünen in die Regierung geholt hat, kann nicht ohne die Zustimmung der Bundesführung der CDU, d.h. der Frau Merkel geschehen sein. Frau Merkel verfügt dadurch nunmehr nicht nur über eine Koalition mit der SPD, sondern faktisch noch zusätzlich mit den Grünen.

Es war bei Merkel schon immer die Richtung erkennbar, den Streit der Parteien, wie hohl der oft auch in der Praxis ausfallen mag, am liebsten noch inhalts- und wertloser zu machen vermittels einer Einheitsfront der verschiedenen Partei- und Regierungsbürokraten-Cliquen, und das ist ihr nunmehr Ende 2013 bis auf weiteres noch besser gelungen als in früheren Konstellationen.

Wenn die „FAZ“,  jedenfalls in ihrer online-Ausgabe, nun heute den ganzen Tag über an erster Stelle ihrer gesamten Präsentation einen homosexuellen Fußballer mit seinem Bekenntnis herausstellt – dermaßen aufgeblasen wurde die Angelegenheit kaum in anderen Organen, obwohl die sich natürlich auch ins Zeug gelegt haben –  dann ist das in meinen Augen auch ein Indiz für zusätzlichen Gehorsam gegenüber dieser scheinbar übermächtigen neuen Einheitsfront. Als ein typisches Signalphänomen einer bestimmten Richtung in Politik und Kultur ist es auch ein Indiz für weitere zu erwartende Maßnahmen der Merkel-Koalition(en) auf anderen Gebieten, sei es die sog. Energiewende, seien es weitere Angriffe auf die Reste solider Schule, Ausbildung und Hochschule in diesem Land….

Ausführlicher zu den Hintergründen derartiger politischer Syndrome habe ich meine Ansichten in dem Beitrag „Die Große Koalition und die sog.‘Sozialdemokratisierung‘ der CDU“ dargelegt.

 

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Ein Industrie-Unternehmen klagt gegen die Enteignung seines Kraftwerks im Rahmen der „Energiewende“

Ein Industriebetrieb in Norddeutschland klagt vor dem Bundesverfassungsgericht gegen gesetzliche Bestimmungen der sog. Energiewende.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/verfassungsbeschwerde-unternehmen-klagt-gegen-energiewende/v_detail_tab_comments/9289528.html

Dem Artikel ist zu entnehmen, daß die Gesetzgebung der letzten Bundesregierungen (Schröder-Fischer,  Merkel-Gabriel und Konsorten), hier das „Energiewirtschafts-Gesetz“ (EnWG),  Bestimmungen enthält, die dem „Netzbetreiber“ es erlauben, Eigenkraftwerke von Industrieunternehmen je nach Bedürfnissen des schwankenden Wind- oder Solarstroms vom Netz zu nehmen bzw. ihre Produktion zur Netzstabilisierung zu beschlagnahmen.  Die Industriebetriebe müssen daher schwerwiegende Folgen für die Produktion befürchten.

In der Grundlage stammt das Gesetz aus der Nazizeit, dem Jahr 1935.

Erneut zeigt sich, daß der finanzkapitalistisch-staatsbürokratische Komplex, der eigentliche Akteur des sog. Ökostroms und der sog. Energiewende, weitere De-Industrialisierungs-Schübe und Angriffe auf elementare Eigentumsrechte in der Schublade hat. Dran glauben müssen hier wie auf anderen Gebieten offensichtlich nicht nur der kleinere Eigentümer, Sparer, Anleger etc., sondern auch große industrielle Kapitale.

In diesem Zusammenhang ist auch interessant ein Artikel der FAZ-Net v. 6.1.2014 über weitere Pläne eines „Netzbetreibers“, d.h. einer der staatsnahen Firmen des Ökostrom-Managements, zum Ausbau internationaler Netzverbindungen mit Polen, Schweden, Norwegen zwecks sog. Vermarktung des Ökostroms. Der Artikel hat die bezeichnende Überschrift „Deutsches Stromnetz soll sicherer werden.“

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiewende-deutsches-stromnetz-soll-sicherer-werden-12738618.html

Man lese vor allem die dazu geschriebenen  Lesermeinungen, welche die hier erneut deutlich werdende Variante kapitalistischer Ökonomie teilweise recht drastisch charakterisieren. Auf die Gefahr hin, meinen Lesern durch ständige Wiederholungen auf den Nerv zu gehen, möchte ich dazu den erneuten Hinweis nicht versäumen, daß es sich um eine Variante handelt, die in Lehrbüchern der sog. Martkwirtschaft und den bürgerlichen Gesetzen des Eigentums zwar so nicht vorgesehen ist, aber für den finanzkapitalistisch-staatsbürokratischen Komplex, von dem wir regiert werden, durchaus Sinn macht. Zur näheren Begründung dieser Einschätzung siehe frühere Beiträge auf diesem Blog, v.a.

„Der Ruin Deutschlands – System und Ziel“ ( https://www.waltergrobe.de/2011/07/10/der-ruin-deutschlands-%E2%80%93-system-und-ziel/) ,

, „Ansichten von Günter Reimann zu Finanzkapital und Staat“ (https://www.waltergrobe.de/2011/03/22/ansichten-von-gunter-reimann-zu-finanzkapital-und-staat/) ,

„Die Große Koalition und die ‚Sozialdemokratisierung‘ der CDU“ (https://www.waltergrobe.de/2013/12/22/die-grose-koalition-und-die-sozialdemokratisierung-der-cdu/).

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