Corona – Drosten vs. Wodarg

In einem Artikel der Welt-online werden Aussagen des Virologen Christian Drosten, eines Hauptberaters der Bundesregierung in der Corona-Krise, wiedergegeben, mit denen er sich gegen Äußerungen von Wolfgang Wodarg verwahrt. Wodarg hatte möglicherweise die medizinischen Probleme zu sehr vereinfacht. Wertvoll sind meiner Ansicht nach aber seine Warnungen vor den katastrophalen sozialen Auswirkungen, die die gegenwärtige Politik  der Bundesregierung in der Krise zur Folge hat. Auch seine Hinweise auf Mängel des Krankenhauswesens sind ein wichtiger Ansatz.


 

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Gesellschaft und „Corona“

Die Stimmen werden jetzt sehr deutlich, die auf starke Einschränkungen der individuellen Freiheiten der Bürger hinauswollen, und manche lassen durchblicken, dass hier an grundsätzliche Einschränkungen auch über die derzeitige Krise hinaus gedacht wird.

Aus der Logik der Pandemie-Propaganda ergibt sich das auch ohne ausdrückliche Äußerungen, denn angeblich können und werden solche Pandemien weiter auftreten,  und demokratiefeindliche Strömungen in der Politik reklamieren bereits ein Recht, zukünftig immer wieder Notstandsrecht anzuwenden, und/oder „prophylaktisch“ bestimmte Restriktionen auf Dauer in Kraft zu setzen.

In vielen Teilen der Welt ist das Gesundheitswesen jedoch verkommen oder sogar völlig inexistent; auch im reichen Europa herrschen vielerorts schwere Mängel, besonders beispielhaft in Italien. Die Pharmakonzerne entwickeln ihre Angebote nach Profitgesichtspunkten und nicht nach Gesichtspunkten der Massengesundheit, das medizinische Personal ist häufig völlig überlastet und z.T. auch unzureichend ausgebildet; dass Krankenhäuser für Kranke oft hochgefährlich sind, ist schon fast Sprichwort. Diejenigen politischen Kräfte, die jetzt nach Notstandsrechten greifen, weil die Pandemiegefahren anders nicht zu bewältigen seien, sind auch diejenigen, die die schweren Mängel, ja den Verfall der Gesundheitssysteme mit zu verantworten haben, die der kapitalistischen Bereicherungswut und ihrem Kaputtsparen öffentlicher Daseinsfürsorge entspringen.

Die Regierungen maßen sich an, den Bürgern vorzuschreiben, dass sie zuhause bleiben müssen; dass sie mit der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder gefälligst selber klarzukommen haben; dass sie nicht mehr entscheiden können, mit wem sie überhaupt direkte Kontakte aufnehmen. Das soll wohl, wenn man Derartiges in Zukunft als normal bzw. teilnormal verlängert, einige Probleme „lösen“, wie z.B. die Unterfinanzierung des Schul- und Universitätssystems und die  Verkehrsüberlastungen? Die Staaten müssten weniger Rücksichten auf die breite Masse nehmen und entsprechend weniger Mittel für die Behebung öffentlicher Mängel bereit stellen –  die wirklich Reichen unserer Gesellschaften würde das wenig belasten, wie Einige von ihnen vielleicht meinen.

Die digitalen Systeme der Überwachung und Reglementierung der Bürger, wie sie bereits in China als dem Vorreiter all dessen angeblich nun so schöne Erfolge gegen das Virus zeitigen, erfahren öffentliche Legitimierung und faktischen Ausbau.

In der Ökonomie wird eine schwere Rezession verordnet. Diese wird viele Menschen in unmittelbare Not und noch mehr Abhängigkeit von staatlichen Hilfen versetzen; ein viel höheres Maß an Abhängigkeit von staatlichen Geldern als bisher wird auch große Teile der Unternehmen treffen, sofern sie überhaupt überleben. Die Marktelemente der jetzigen Ökonomie werden weiter reduziert zugunsten einer bürokratischen Mangel-Verwaltungsökonomie. Dem Gespenst Öko-Faschismus wachsen plötzlich wieder Lebenssäfte zu.

Ein Teilaspekt: da zahllose Ladengeschäfte pleite gehen, wird der Versandhandel, in erster Linie Amazon, enorm wachsen, viel rascher als es ohnehin im Gang war. Überhaupt werden der Digitalisierung enorme Beschleunigungsschübe verpasst. Wem das massiv mehr Einfluss, Macht und Profit eintragen würde, ist keine schwierige Frage.

Es werden Tendenzen stärker, die in der Gesellschaft Jung gegen Alt stellen. Es gibt Anzeichen für das Entstehen einer Stimmung bei Jüngeren, etwa der Art, dass man sagt, bloß um ein paar Alte noch länger leben zu lassen, an denen uns ohnehin nicht viel gelegen ist (und in den Opa-Generationen haben tatsächlich gewisse Teile selbst den Egoismus kultiviert, sozial und politisch versagt), sehen wir nicht ein, uns derart einschränken zu lassen, wir Jungen werden ja nicht krank. Auch hier würde ein bisher eher latenter Grundtrend verstärkt, vermeintlich legitimiert und öffentlich wirksamer.

Die politischen Gefahren der Panikpropaganda müssen verstärkt in die öffentliche Diskussion. Kritische Stimmen zur medizinischen Berechtigung der Regierungsmaßnahmen werden anscheinend bereits hörbar; den Fragen der gesellschaftlichen Verwüstungen, die hier angebahnt werden,  kommt bisher meines Erachtens allerdings noch viel zu wenig Aufmerksamkeit zu. Die im engeren Sinne medizinischen und die gesellschaftlichen Fragen müssen im Verbund behandelt werden.


 

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Corona-Panik aus Sicht eines ärztlichen Experten völlig unbegründet

In einem  ausführlichen Interview spricht ein Dr. Wolfgang Wodarg aus seiner amtsärztlichen und politischen Erfahrung heraus sehr deutlich über die seiner Ansicht nach medizinisch völlig unbegründete Corona-Panikmache.  Was die Hintergründe des medialen Panik-Mainstreams, den er hier am Werk sieht, sein könnten, darüber vermeidet er sich festzulegen. Aber dass danach gefragt werden muss, dass die medizinischen und sonstigen Fachleute, die den Schwindel nicht mitmachen wollen, der jetzt ungeheure Schäden anrichtet, sich zu Wort melden müssen, das fordert er klar.


 

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Corona – Schulschließungen – das Für und Wider

Man muss den Politikern, die jetzt weitgehende Maßnahmen wie Schulschließungen etc. verhängen, zugute halten, dass niemand weiß, wie gefährlich sich tatsächlich die Pandemie entwickelt.

Sollte es tatsächlich in einem Land wie Deutschland zu einigen Tausenden Toten durch das Coronavirus kommen, dann stünden die in den Regierungen verantwortlichen Politiker in den Medien sofort als Schuldige da, wenn sie nicht alles erdenkliche Präventive unternommen haben würden.

Dabei würde es keine Rolle mehr spielen, dass dies vielleicht nur ein paar Tausend Todesfälle wären, während die Influenza in Vergleichszeiträumen ähnlich hohe oder höhere Verlustzahlen produziert, um die bisher keine mediale Panik veranstaltet wurde oder auch jetzt nicht veranstaltet wird. Es würde in den Medien auch keine Rolle spielen, dass andere Krankheiten und auch Fehlleistungen unseres Systems wie die fünfstelligen Zahlen von Todesopfern der Krankenhauskeime in Wirklichkeit gefährlicher sind.

Nach einigen  Berichten verläuft die Infektion in vielen Fällen unbemerkt oder fast unmerklich, in vielen Fällen mit Symptomen, die sich nicht eindeutig dem Erreger zuordnen lassen. Man weiß daher nur, wie viele Menschen bereits eindeutige Symptome zeigen bzw. wie viele bereits getestet wurden, aber nicht, wie viele darüberhinaus tatsächlich infiziert sind und wie viele daher wahrscheinlich noch infiziert werden. Welcher Anteil der Bevölkerung noch schwer erkranken und intensiver Behandlung bedürfen wird, was das Gesundheitswesen demgegenüber zu leisten in der Lage ist, kann man derzeit nicht wissen, man weiß daher schließlich die bisherige und noch weniger die zu erwartende Mortalitätsrate nicht einzuschätzen. Diese ist abhängig von vielen Faktoren, die man nicht kennt: der Gesamtzahl der Infektionen, aber auch von den Abläufen im Gesundheitswesen, von der Erfassungsrate der Tests, von der Erfassung schwerer Fälle und von der Qualität von deren Behandlung.

Eine politische Entscheidung etwa der Art: man ließe die Schulen etc. weiterlaufen, achtete nur verstärkt auf Hygiene und testete präventiv flächendeckend, um Infizierte und deren Kontakte rechtzeitig zu isolieren-  verließe sich aber andererseits auch darauf, dass die meisten Infektionen ungefährlich sind und dass keine größeren Zahlen von schwer Infizierten auftreten – eine solche Entscheidung würde schwere soziale Schäden vermeiden, die nun mit den Schließungen einhergehen. Aber eine solche Verantwortung kann sich in Zeiten der Panik, die freilich von interessierten Kreisen geschürt wird, niemand aufladen.

Es dürfte bei vielen Politikern jetzt eher die Ungewissheit und die Unmöglichkeit eine Rolle spielen, Risiken auf sich zu nehmen, die derzeit unkalkulierbar sind. Diese Unmöglichkeit ist für die derzeitige Lawine von Entscheidungen jetzt maßgeblich.

Man sollte den meisten von ihnen derzeit kein doppeltes Spiel unterstellen, obwohl einige von ihnen wahrscheinlich um den gesellschaftlichen Doppelcharakter der Maßnahmen wissen, den ich in meinen beiden vorigen posts kritisiert habe. Wahrscheinlich nehmen einige von ihnen deren bedenkliche politisch-soziale Wirkungen in Kauf, vielleicht wollen einige  sogar bewusst vorrangig bestimmte politisch-soziale Wirkungen erzielen wie die Intensivierung von Massenüberwachungen, wie die Testung von Methoden der Massenbeeinflussung und der Freiheitsbeschränkungen, wie Geldschwemmen für bestimmte Kapitalisten.


 

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