Unruhen wegen Lebensmittelteuerung und die Geldschwemme der großen Zentralbanken

In einem Artikel auf „Global Research“, „Night in Tunisia: Riots, Strikes and a Spreading Insurgency“ (http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=22861) verknüpft David McNally einige Fakten und Ansichten zum tunesischen Aufstand mit Beobachtungen zur jetzigen Runde globaler Lebensmittelverteuerung, die in Ländern wie Algerien, Jordanien und Indien bereits zu erheblichen Unruhen geführt hat.

Die Schwemme spekulativer Gelder, die aus der sog. Krisenbewältigung der Zentralbanken wie der USA  stammen und sich auch über die Welt-Agrarwirtschaft wälzen, ist dabei nach seiner Ansicht ein wesentlicher zerstörerischer Faktor.

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Zur Krise

Überraschend realistische Töne findet nunmehr auch  eine Zeitung, die sich bisher ganz überwiegend dem Gesundbeten verschrieben hatte. In einer kurzen Notiz v. 14. Jan. 2011 schreibt die FAZ folgenden Satz:

„Rasant steigende Preise bei Rohstoffen, anziehende Inflationsraten weltweit und hohe Bilanzgewinne an sich maroder Banken sind die Folgen einer falschen Geld- und Wirtschaftspolitik. Statt die Verluste tragen zu lassen, die zu große Risiken eingegangen sind, wurden sie auf die Allgemeinheit abgewälzt.“

Lesen Sie den Rest unter:

http://www.faz.net/s/Rub842A604DA7AD420BBEA3D241545AFCA3/Doc~E038180C8CB4F4459AC42582BE8D58605~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Lebensmittelteuerung und weiter steigende Arbeitslosigkeit führen bereits „draußen“,  in Ländern wie Indien, Algerien, Tunesien deutlich sichtbar zu Unruhen; in China bekommt die Regierung die Inflation bei Lebensmitteln und Wohnungen nicht unter Kontrolle, etc. pp.

Der kurzzeitige deutsche Zwischenboom geht zuende, jetzt heißt es erst einmal zahlen, zahlen, zahlen..

Derzeit mag es noch ein wenig amüsant sein nachzulesen, was man von Anfang an über diese Politik feststellen konnte, z.B. http://www.neue-einheit.com/deutsch/is/is2008/is2008-42.htm. (Okt. 2008) . Allerdings ist es relativ leicht, sarkastisch das Offensichtliche zu kommentieren; schwieriger sind die unangenehmen praktischen Fragen der gesellschaftlichen Gegenwehr.

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Merkels Politik in der EU- Schuldenkrise eine Gefahr für den Zusammenschluß der europäischen Länder

In einem relativ deutlichen Kommentar kritisiert Jens Münchrath vom „Handelsblatt“ die Bundeskanzlerin, die die Probleme der Staaten, an neue Anleihen zu kommen,  und das Mißtrauen der europäischen Partner vergrößere. Merkel verstehe wohl in rückwärtsgewandter Mentalität die EU als Problem und nicht als Lösung. Demgegenüber vertritt er die Meinung „Wir brauchen mehr Europa, nicht weniger“. Sie müsse den Weg für Eurobonds freimachen und der Aufhebung der Begrenzung des Rettungsfonds auf 750 Mrd. zustimmen.

http://www.handelsblatt.com/meinung/essays/angela-merkel-die-muede-europaeerin;2725716

Gewiß wird die Überschuldung der europäischen Staaten, die Bundesrepublik eingeschlossen, durch derartige Überbrückungsmaßnahmen nicht beseitigt, noch weniger die weltweite kapitalistische Krise. Dafür sind ganz andere Konzepte erforderlich, die man in den Spalten von Blättern wie dem „HB“ wohl noch längere Zeit vergeblich suchen dürfte.  Aber man kann ja auch mal klein anfangen: wie wäre es denn mit ein paar Ansätzen, kleinen Aufwärmübungen oder so ähnlich,  das grundsätzliche Öko-Konzept der bisherigen Bundesregierungen und der deutschen Parteien ein bißchen zu kritisieren? Vielleicht kommt man der begrifflichen Erfassung des Kapitalismus auf diesem  Weg etwas näher.

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Zu den Hintergründen von „Wikileaks“

Ein ausführlicher, reichhaltig dokumentierter Artikel des kanadischen Autors Michel Chossudovsky auf “Global Research” benennt hohe und  höchste Sponsoren von „Wikileaks“, vor allem im US-Establishment,  diskutiert ihre politischen Absichten und informiert über Selektions- und „Redaktions-“methoden bei den Veröffentlichungen.

http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=22389

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