Ein Artikel über den Handelsriesen Walmart zeigt Aspekte der gesellschaftlichen Misere der USA

Ein Artikel mit Details zu den wirtschaftlichen Verhältnissen in den USA anhand der Praktiken des Handelsriesen Walmart (mehr als 2 Millionen Beschäftigte weltweit).

Der Konzern zahlt mehr als der Hälfte seiner Beschäftigten in den USA weniger als 25.000 US-$ pro Jahr. Offenbar sind von diesen Arbeitskräften nicht wenige gezwungen, vom Staat Lebensmittelmarken für die Ernährung ihrer Familien zu beziehen, d.h. der Staat subventioniert die Löhne von Walmart. Die jährlichen – offiziellen – Gewinne des Konzerns liegen in der Größenordnung von 15-17 Milliarden US-$.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/us-konsumflaute-wut-auf-walmart-seite-all/9153404-all.html

Man sollte allerdings auch einmal statistische Angaben über den Niedriglohnsektor in deutschen Handelsunternehmen bekommen. Welcher Anteil der Arbeitskräfte hierzulande in diesem Sektor bekommt ebenfalls zu wenig, um trotz Vollzeitarbeit eine Familie oder auch nur den Arbeitenehmer selbst zu ernähren; welcher Anteil ist hierzulande auf staatliche oder auch private Hilfen angewiesen?

 

 

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Ich verspreche jede sachlich irgendwie relevante Zuschrift dann im Anhang zu dem betr. Beitrag zu veröffentlichen, auch wenn sie mit meinen Ansichten garnicht übereinstimmen kann.

 

 

 

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China und Nicaragua vereinbaren Bau eines neuen Kanals zwischen Pazifik und Atlantik

China und Nicaragua haben den Bau eines interozeanischen Kanals durch das mittelamerikanische Land vereinbart. Der Kanal würde die Bedeutung des Panama-Kanals, mit dem die USA ungeachtet der formellen Souveränität Panamas bis heute den internationalen Schiffsverkehr von Ostasien zur Ostseite Amerikas und nach Europa kontrollieren, stark reduzieren.

Ein Kommentar von Arnie Saiki auf „Asia Times Online“ erörtert zahlreiche Fragen der internationalen Wirtschaftsentwicklung, die mit einem solchen Projekt zusammenhängen, und natürlich vor allem auch Probleme der weiteren Entwicklung der geostrategischen Rivalität zwischen China und USA.

http://www.atimes.com/atimes/Global_Economy/GECON-01-221113.html

 

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Merkels Handy und der Verfall des US-Dollar

Es wird nach und nach Ernst mit der schon so oft in unterschiedlichen Formen angekündigten Verdrängung des US-Dollar als universelle Weltwährung:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/renminbi-chinas-waehrung-erobert-die-welt-12635799.html

Diese Meldung betrifft fundamentale Änderungen in den internationalen Beziehungen, die sich seit längerem ankündigen. (s.a. meine Hinweise auf Risse in der Globalisierung, „Tendenzen der allmählichen Disintegration des globalisierten Kapitalismus“ v. 6.10.2013).

Die Hype über die Schnüffeleien der US-Spionage scheint mir hingegen  nicht den Kern der internationalen Auseinandersetzungen zu betreffen. Sie bildet wohl eher eine Art Begleitmusik zu den Tendenzen der Europäer,  von den USA abzurücken.  Der ökonomische Machtverfall der USA und der Aufstieg Chinas und anderer sowie die politischen Orientierungs-Schwierigkeiten der Europäer, die sich daraus ergeben, sollten stärker beachtet werden als solche naivtuenden Fragen, wieviel von Merkels Gesprächen abgehört wurde und wieviel Obama davon wußte. Dieser Medienzirkus soll wohl von den erforderlichen und anstehenden Entscheidungsprozessen zu den internationalen Neugruppierungen ablenken. Offenbar treten die internationalen Beziehungen in eine neue Ära ein, deren Grundzüge und Gefahren noch kaum diskutiert werden.

Ergänzung 31.10.2013: unter den zahlreichen Beiträgen in den Medien, die die Beziehungen zwischen Deutschland und den USA bzw. Europa und den USA sehr problematisch darstellen, kann man beispielhaft einmal zwei Beiträge aus FAZ-net v. 31.10 2013 lesen:

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fruehaufsteher/ni-hao-aus-peking-amerikas-kritik-koennte-deutschland-und-china-zusammenschweissen-12640801.html

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/amerikanisches-vormachtstreben-das-ist-totalitarismus-12641277.html

Weitere Ergänzung:

Brendan P O’Reilly vertritt in einem Artikel der „Asia Times Online“ (einer amerikanischen Internet-Zeitung) die Ansicht, die NSA-Skandale würden von China genutzt werden, um die wichtigsten Verbündeten der USA wie Deutschland und auch Brasilien in größere Distanz zu den USA zu manövrieren:

http://www.atimes.com/atimes/China/CHIN-01-311013.html

In einem weiteren Artikel der „Asia Times Online“ vertritt ein Kommentator die Ansicht, daß die USA im Mittleren Osten einen größeren Wechsel ihrer Allianzen betreiben, weg von den Saudis und hin zu einer schiitischen Gruppe mit Iran, Irak, Syrien unter Assad und Libanon (Hezbollah) sowie weiteren schiitischen Segmenten in anderen Staaten:
http://www.atimes.com/atimes/Middle_East/MID-02-301013.html

 

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Die Überwachungsprogramme, die USA, EU, China etc. in Arbeit haben, übertreffen die NSA bei weitem

Ein Artikel der “FAZ-Net” berichtet über Forschungen in den USA, der EU und China zur Entwicklung von IT-Systemen der Totalüberwachung aller Bürger.

http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/computer-internet/vernetzte-ueberwachungstechnik-die-polizei-will-vor-dem-taeter-am-tatort-sein-12604154.html

In dem Artikel heißt es u.a.:

“ Auf der Basis dieser Persönlichkeitsprofile errechnen Analyse-Programme Verhaltensprognosen. Was der Einzelne als Nächstes tun wird, lässt sich demnach aus seinem Verhalten der vergangenen Stunden, Tage oder Wochen vorhersagen. Droht eine Abweichung von definierten Verhaltensnormen, lösen Sicherheitssysteme Alarm aus. Dann gerät die betreffende Person erst richtig ins Visier der Überwachungssysteme. Drohnen werden in Bereitschaft versetzt, um den Verdächtigen aus der Luft beobachten zu können. Seine Identität ist aufgrund leistungsstarker Software für die Gesichtserkennung und schneller Suchalgorithmen samt umfangreichen biometrischen Datenbanken ohnehin schon bekannt. Damit ist jeder Bürger an jedem Platz in Echtzeit zu erkennen.“

Es handelt sich bei solchen Vorhaben nicht vorrangig und eigentlich überhaupt nicht um polizeilichen Eifer oder Übereifer bei der Verbrechens-Prävention, wie die Überschrift des FAZ-Artikels nahelegt. Wären die Polizeiapparate und die ihnen vorgesetzten Ministerien der USA, der EU und anderer Staaten tatsächlich vorrangig am Schutz des Bürgers vor Verbrechen interessiert, dann gäbe es nicht den Abbau in der Verbrechens- Prävention und Verbrechens-Aufklärung, der in der Wirklichkeit z.B. in Deutschland, in den USA und sicher auch woanders seit einer Reihe von Jahren zu beobachten ist. Unterbesetzte Polizei-Dienststellen, überlastete, unmotivierte und bürgerunfreundliche bis bürgerfeindliche Polizisten sind eine allen bekannte Erscheinungsform dieses Abbaus, ebenso wie das entsprechend zu beobachtende Anwachsen der Kriminalität und der Dreistigkeit der Kriminellen. Dieser Abbau wird gern mit der Notwendigkeit des Sparens bei staatlichen Haushalten erklärt – was mit „Sparen“ gemeint ist, dürfte die Politik der Regierungen in der Finanzkrise der letzten Jahre jedoch auch den politisch Naiven etwas klarer gemacht haben.  Die Anzahl der Multimillionäre, die Vermögen der Milliardäre sind weltweit in den letzten fünf Jahren dieser Krise gewachsen wie noch nie zuvor.

Es handelt sich bei den von der FAZ dankenswerterweise porträtierten Überwachungsprogrammen um bürokratisch-finanzkapitalistische Vorhaben der weitergehenden Anpassung, Gängelung, Überwachung und Normierung des Bürgers zum Zweck seiner umfassenden Funktionalisierung.

Solche Entwicklungen sind allerdings auch ohne derart  perfektionierte IT-Einrichtungen, wie sie in dem Artikel als in der Mache befindlich beschrieben werden, längst im Gang. Damit soll deren Gefährlichkeit nicht heruntergespielt werden, aber sie sind nicht die Quelle und vielleicht nicht einmal die überragende Methode dieser Ausbeuterherrschaft.  Erscheinungsformen eines „normalen“, „nicht-abweichenden“  Typs von Bürger, eines von Medien, Politik und teilweise auch dem Bildungssystem weitgehend desinformierten, gegängelten und mental anspruchlosen Zeitgenossen, eines im Sinne des bürokratisch-finanzkapitalistischen Überbaus  recht gut funktionierenden Bürgers sind an so mancher Stelle des gesellschaftlichen Alltagslebens längst und ausführlich zu beobachten.

Seit mehr als hundert Jahren treibt die Entwicklung der kapitalistischen Staaten Fantasien und reale Programme der Totalüberwachung, der restlosen Anpassung des Bürgers mittels untergründiger und nötigenfalls gewalttätiger Mittel hervor, was dem Nicht-Insider immerhin literarisch in zahlreichen berühmten Werken fühlbar wurde, wie z.B. in Jack Londons „Eiserner Ferse“, George Orwells „1984“ oder Aldous Huxleys „Schöne Neue Welt“, nebst zahllosen Abkömmlingen und Varianten. Das Jahr 1984 ist allerdings mittlerweile schon vor fast 30 Jahren verstrichen, ohne daß es zu diesem Zeitpunkt auch nur annähernd gelungen wäre, derartige Systeme zu errichten. Man kann aus allgemeinen Gründen der globalen gesellschaftlichen Entwicklung die Hoffnung beziehen, daß auch solche aktuellen Programme, wie sie die „FAZ“ darstellt, nicht vollständig oder auch nur weitgehend zum Ziel kommen müssen. Leicht zu nehmen sind sie aber keinesfalls.

Ein interessanter Teilabschnitt des Artikels befaßt sich mit der angedachten Rolle der sog. smart-grids, der zentralisierten elektronischen Überwachungs und Steuerung der Nutzung elektrischer Geräte im Privathaushalt. Im Zuge des sog. „Klimaschutzes“ werden die smart-grids gerade auch in Deutschland von der ökologischen Regierungskaste gepriesen und entwickelt.  Den smart-grids kommt in den aktuellen Plänen der gesteigerten Überwachung, Normierung, Entmündigung  und Steuerung des Bürgers offenbar kein geringer Stellenwert zu. Einmal mehr zeigt sich, daß hinter der Ökosorge, wie gerade auch dem Klimagerede, faschistische Tendenzen des herrschenden bürokratisch-finanzkapitalistischen Überbaus am Werke sind.

 

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